TamTam from Johannesburg
7.5.2010 22.00 Uhr (Einbürgerungsbüro 22-01 Uhr)
Demokratische Republik TamTam im Exil an der Hardstr. 245 in 8005 ZRH
A-F-R-O-B-O-T-I-C
Der erste Mensch stammt aus Ostafrika und Playdoe kommen aus Südafrika. Als Kompetenzzentrum für transnationale afrikanische Neo-World-Beats öffnet die Demokratische Republik TamTam das erste offizielle Clubmusikfenster der Fussball-WM fern jeglicher Barfusstanz- und Ethno-Chic-Klischees.

Playdoe klingen wie Afrika Bambaataa auf bunter Knete. Gemäss DAZED digital-Mag spielen Pladoe «Afrobotic-Ethnotechno-Rap». Der Beatmaster des Duos meint wiederum «it's generational». In der Performance von Beat-Diktator Sibot und Rap-Prediger Spoek ist zu sehen und zu hören, weshalb Motherland die Dem. Rep. TamTam gegründet hat. Hier finden Menschen und Tracks ein Zuhause, die in unterschiedlichen Zeiten und Regionen verwurzelt sind. Was sie eint, ist ihr Lebensraum: Die kosmopolitische Hood grosser Städte.
Das Motherland Soundsystem spielt die Tracks, die in den Clubs und Discotheken der Afrikanischen Metropolen angesagt sind. Vorneweg natürlich die grossen Kwaito-Hits, ein Mix aus Township-House und Ragga, die in Südafrika inzwischen eine grosse Clubmusiktradition haben. Dann aber auch Kuduro, die Afrikanische Form des Baile Funk, und Coupe Decale, das Heisseste, das in den Westafrikanischen Clubs gespielt wird. Sowie die vielen aktuellen Spielweisen des Hip Hop, von Nigeria bis Moçambique.
Und zum Schluss noch eine unverbindliche Kleiderregel des Ministeriums für Stilberatung der Regierung der Demokratischen Republik TamTam: Steckt die nackten Füsse in brandneue Sneakers und tragt nur gemusterte Tops oder Anzüge!

