TAM TAM FROM PANAMA CITY

01.04.2011, 23.00 Uhr, Exil, Hardstr. 245, 8005 Zürich

MC ZULU (PA / Chigaco)
BORN JAMERICAN-ESQUE DANCEHALL

Auf den Schweizer Schulhöfen geben seit jüngstem die Migrantinnen und Migranten den Ton an. In der Musik tun sie dies schon lange. Und meistens versagt dann das wohl geordnete musikalische Schubladensystem. MC Zulu bezeichnet seinen Musikstil als 'Born jamerican-esque Dancehall'. Dieser Mix vereint ganz grob skizziert afroamerikanischen Hip-Hop mit jamaikanischem Dancehall. MC Zulu leiht jedoch sein 'chanting' oft auch den unterschiedlichsten elektro-liken Tropical- und Worldbeat-Remixes. Ob Migrantin oder Einheimischer: Bring die Tanzschuhe mit und lass die Schubladen zuhause!
Latest tracks by mczulu

A track by MC ZULU used in a PUMA FAAS commercial spot

PUSHKING NOIZE
TROPICAL DISCO
Wenn einer sich als Elektro Rap Tausendsassa mit Talent und Style bezeichnet, dann ist es Pushking Noize. Er ist DJ, Brain, Producer und Host. Pushking Noize leiht dem Puls sein Ohr und lässt die Crowd mit den freshesten Tracks aus der Tropical Disco durchstarten. www.pushkingnoize.ch

DJ TILLUP
MUSIKALISCHE GRENZENLOSIGKEIT
Er ist das jüngste Mitglied des Motherland Soundsystems und kennt fast keine Grenzen. Musikalisch. Was ihn mit MC Zulu und Pushking Noize verbindet, ist die Liebe zu tropischem Sound. Er sucht seine musikalischen Perlen jedoch nicht nur im urbanen Urwald am Sandstrand, sondern auch in den asphaltfreien Vorstädten südlich der Sahara.
www.soundcloud.com/tillup
www.motherland.ch/sound
www.myspace.com/motherlandcalling

EINBÜRGERUNGSBEHÖRDE (DRT)
EINBÜRGERN STATT AUSSCHAFFEN
Nach dem Motto "Einbürgern statt Ausschaffen" füllt ein Beamter der Einbürgerungsbehörde gerne möglichst viele Einbürgerungsformulare aus (neu von 23-01 Uhr)

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KONONO NO°1 and Motherland Soundsystem

KONONO NO°1 (KON)

MOTHERLAND SOUNDSYSTEM (DRT) // Gastauftritt bei "The Bridge"

17.03.2011, Exil, Hardstr. 245, 8005 Zürich

GRAMMY-GEKRÖNTER AFROFOLK

Wo auch immer die Afrofolk-Band Konono No°1 auftritt, begeistert sie das Publikum mit ihrem scheppernden Sound, der mit überwiegend selbst gebastelten Instrumenten produziert wird. Die Musik der Gruppe aus der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa wird schon seit Jahren in den Clubs von England, Frankreich und Amerika gefeiert, doch geht es darum, diese physischen, treibenden Trance-Rhythmen zu kategorisieren, stossen die westlichen Musik-Kritiker an ihre Grenzen. Oft werden Parallelen zur hiesigen Elektronika-Szene gezogen, doch dazu meint der fast 80-jährige Bandgründer Mawangu Mingiedi nur: „Ich verstehe nichts von der Elektronik-Szene. Aber ich bin froh, dass Leute, die sonst keine Musik aus Afrika kennen, meine Musik mögen.“ Eines ist aber sicher: Wenn die afrikanische Power-Truppe ihre gebastelten 6V- und 12V-Verstärker bis zum Anschlag aufdreht und das traditionelle Daumenklavier mit Elektronik vom Schrottplatz verzerrt, gibt es kein Halten mehr und die Füsse tanzen automatisch zu diesem faszinierenden und mitreissenden Höllen-Sound.


Für das Livealbum «Live At Couleur Café» gab es 2007 eine Grammy-Nominierung und im Jahr 2010 gewannen sie den begehrten Award in der Kategorie "Best Pop Collaboration" zusammen mit Herbie Hancock, Pink, India.Arie, Konono No.1, Seal, Jeff Beck & Oumou Sangare. Musiker wie Thom Yorke von Radiohead, Beck, Björk und Herbie Hancock zählen zu ihren Fans.

CRAW60 - Konono N°1 - Assume Crash Position by Statik Distribution

Das Motherland Soundsystem spielte Kuduro, bevor M.I.A. im Track «Sound of Kuduro» von Buraka Som Sistema mitrappte und «Weltmusik 2.0» und bevor es diesen Begriff überhaupt gab.

In ihren Sets werden die freshesten Beats aus den afrikanischen und südamerikanischen Metropolen gemixt: Kuduro, Kwaito, Baile Funk, Coupé Decalé, Ndombolo, Reggaeton, Mbalax, Cumbia, Hiplife, Bongo Flava, Senerap, Afrobeat, Afrohouse, Afrogrime, Afro etc. Das Motherland Soundsystem startete 2007 mit der gleichnamigen Partyreihe im Helsinki, 2009 ging die neu gegründete Dem. Rep. of Tamtam ins Exil. Neben den Urmütter Lady Baba, Simon le Bon und Stef le Chef wird das jüngste Mitglied DJ Tillup und Resident MC Tozim aka "The Zimbabwe Bird" mit von der Partie sein. Für den Gastauftritt bei "The Bridge" wird das Soundsystem vor allem Rap aus dem Mutterland in ihre Crates packen und gewappnet sein, die BPM-Grenzen zu sprengen.

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